Vermutlich benannt nach dem Matrix-Helden stellte unlängst Apple ein neues preisgünstiges Mac Book vor: Das Mac Book Neo.
Im Grunde wollte Apple wohl mit dem neuen Mac Book zielgerichtet auf Nutzer bei Schule und Studium gehen, denn dort sitzt das Geld für neue Laptops nicht immer so locker. Gerne werden dort auch aus Kostengründen Geräte von Asus oder Microsoft eingesetzt.
Natürlich baut man auch auf den generell guten Ruf der neuen M-Chips auf, bei der Ausstattung muss man bei dem Preis von 699.- Euro aber leichte Abstriche beim RAM und bei bei anderen Merkmalen machen. Allerdings hat Apple beim „Neo“ den neuen A18 Chip aus dem Mobilen Bereich eingesetzt.
Für die meisten User, die nicht unbedingt „Hardcore“ Musik, Grafik (3D)oder Video machen wollen, sollten diese Einschränkungen aber eher nicht weiter stören. Dennoch kann man sogar Videos bearbeiten, wenn die Projekte nicht zu gross sind und der RAM damit nicht dauernd voll wird.
Das Mac Book Neo verfügt also über 8GB RAM (den man nicht erweitern kann), im 699.- Euro Modell eine 256GB SSD und ein 13“ Display, in gewohnter Apple Qualität. Natürlich läuft auf den ausgelieferten Geräten das aktuelle Mac OS.
Der neue A18 Prozessor ist aber durchaus leistungsfähig, energieeffizient und den meisten Aufgaben des Alltags gewachsen. Er bleibt leise und der Akku hält lange. Natürlich kann man mit dem A18 Chip auch Grafiken bearbeiten und gleichzeitig Musik hören oder Schreiben. Mit zwei USB-C Anschlüssen (ein schneller USB 3 und ein langsamer USB 2) und einem Kopfhörerausgang ist man für die meisten Fälle gut gerüstet. Mikrophon und Lautsprecher machen das Bild rund. Auch Tastatur und Trackpad machen einen guten Eindruck. Das Laden des Akkus läuft leider über einen der USB-C Anschlüsse. Hier hat Apple ein bißchen viel gespart, denn im Grunde ist irgendwann einer der USB-C Anschlüsse für den Netzadapter dauerhaft „verbraten“.
Einzig die Grösse der verbauten SSD mit nur 256GB erscheint aus heutiger Sicht schon eng bemessen. Aber wie gesagt, für die meisten Anwendungen und Internet reicht das allemal. Aber es gibt tatsächlich ein weiteres Neo-Modell mit 512GB SSD für 799.- Euro. Und wenn, dann würden wir dann auch zu diesem Modell raten. Aktuell lohnt aber auch der Blick auf ein günstiges Mac Book Air, denn diese sind mit dem M4 Chip bedeutend günstiger, zwar knapp unter oder schon über 1000.- Euro, aber dann mit besserer Ausstattung erhältlich.
In diesem Video wird das Mac Book Neo ausgepackt und getested: https://www.youtube.com/watch?v=XXc11So2LFQ
Weitere Infos zum Thema:
https://www.apple.com/de/macbook-neo
https://www.golem.de/news/macbook-neo-im-test-mehr-laptop-fuer-600-euro-geht-nicht-2603-206302.html


