Der neue Mac kommt aus dem “Quark”

Apple hat nach der Ankündigung im Juni diesen Jahres nun endlich Taten folgen lassen. Bei der Produktvorstellung am 10.11. präsentierte Apple nun das erste “Line-up” der neuen Macs. Bereits im November erscheinen demnach die ersten Mac-Computer mit den Chips aus eigener Entwicklung. Die ersten Modelle sind das sehr beliebte Macbook Air und der kompakte Mac Mini. Beim Mac Book Air halte die Batterie laut Angaben von Apple 15 Stunden Surfen im Web und 18 Stunden Videowiedergabe aus. Das Air komme dabei sogar ganz ohne einen Lüfter aus.

Das Macbook Air ist sicher eines der beliebten Apple-Geräte. Außerdem gibt es auch bald ein Macbook Pro mit dem neuen Apple-Prozessor. Der neuen hauseigene Chip “M1” verbindet in einem System unter anderem einen Hauptprozessor mit acht Kernen und einem Grafikchip. Damit würden Apps schneller starten und Animationen flüssiger laufen.

Abschied von Intel

Damit verabschiedet sich Apple wie erwartet von den Intel-Prozessoren und geht neue Wege. Der Schritt klingt gewagter als er ist, denn die M1-Chips basieren auf der Architektur des Chipherstellers “ARM”, mit der auch Millionen iPhones und iPads laufen.

Die große Frage ist natürlich, wie laufen ältere Apps auf den neuen Prozessoren. Hierfür baut man auf eine “Universal”-Technologie, welche neue Software, die unter dem neuen Betriebssystem “Big Sur” laufen, in Echtzeit übersetzt werden. Apps die nicht entsprechend angepasst sind werden wohl eine zeitlang unter “Rosetta2” laufen können. Angeblich sollen diese Anwendungen sogar auch wesentlich performanter laufen als unter Intel-Prozessoren. Kommenden Jahres sollen die ersten größeren Anbieter wie Adobe ihre Produkte für den neuen Prozessor veröffentlichen.

Weitere Information zu Geschwindgkeit und Ausstattung:

https://www.macwelt.de/news/Apples-M1-ist-er-wirklich-3X-so-schnell-10920162.html